Versicherungen · Deutschland
Marketing und digitale Systeme für Versicherer und Makler in Deutschland
Der Versicherungsvertrieb in Deutschland beruht auf Registrierung, Beratung und Dokumentation. Vermittler brauchen eine Eintragung über die IHK, Kunden müssen bedarfsgerecht beraten werden, und Werbeanrufe und Werbe-E-Mails setzen eine vorherige Einwilligung voraus. Digitaler Vertrieb funktioniert, wenn er diese Pflichten erfüllt, statt sie zu umgehen.
Versicherungsmarketing findet in Deutschland in einem der am stärksten regulierten Vertriebsmärkte Europas statt. Die BaFin beaufsichtigt die Versicherer, während Vertreter, Makler und Versicherungsberater eine Gewerbeerlaubnis brauchen und in das öffentliche Vermittlerregister der Industrie- und Handelskammern eingetragen sein müssen. Das Versicherungsvertragsgesetz verpflichtet Versicherer und Vermittler, nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden zu fragen, angemessen zu beraten und dies zu dokumentieren, und Kunden müssen vor Vertragsschluss die vorvertraglichen Informationen erhalten.
Deutsche Kundinnen und Kunden vergleichen sorgfältig. Vergleichsportale sind stark bei Kfz-, Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtsschutz- und privater Krankenversicherung, und Gerichte haben große Portale verpflichtet offenzulegen, dass sie als Makler tätig sind. Gleichzeitig schätzen viele Kunden bei Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Gewerbeversicherungen weiterhin einen persönlichen Vertreter oder Makler. Unternehmen, die klare Online-Informationen, schnelle digitale Angebote und vertrauenswürdige persönliche Beratung verbinden, gewinnen in beiden Kanälen.
Die Regeln, die die Arbeit in Deutschland verändern
- Aufsicht durch die BaFin
- Die BaFin beaufsichtigt Versicherer und ihr Verhalten gegenüber Kunden, einschließlich Produktfreigabe, Vertrieb und Beschwerdebearbeitung. Marketing muss mit den genehmigten Produkten und Versicherungsbedingungen übereinstimmen.
- Vermittlerregistrierung nach §34d
- Versicherungsvertreter und -makler brauchen eine Erlaubnis nach der Gewerbeordnung und müssen im Vermittlerregister eingetragen sein. Status, Registernummer und Schlichtungsstellen sollten in ihrer Kommunikation erscheinen.
- Beratungs- und Dokumentationspflichten
- Nach dem Versicherungsvertragsgesetz müssen Kunden nach ihrem Bedarf gefragt werden, eine angemessene Beratung und eine Dokumentation dieser Beratung erhalten, was Online-Vertriebsstrecken abbilden müssen, statt es zu überspringen.
- Einwilligung für Anrufe und E-Mails
- Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verlangt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung für Werbeanrufe bei Verbrauchern und für Werbe-E-Mails, und Verstöße können zu Abmahnungen und Bußgeldern führen.
- Transparenz von Vergleichsportalen
- Vergleichsportale, die als Makler tätig sind, müssen ihren Status gegenüber Kunden klarstellen, und Rankings dürfen nicht über Neutralität oder Vollständigkeit täuschen.
- Datenschutz und Verhaltensregeln der Branche
- Kundendaten fallen unter die DSGVO und deutsches Recht, und viele Versicherer haben sich den Verhaltensregeln der Branche zum Datenschutz angeschlossen, die für Gesundheitsdaten in der privaten Kranken-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung relevant sind.
Dies beschreibt, wie wir Projekte planen und umsetzen. Es ist keine Rechtsberatung: Regeln ändern sich, und ihre Anwendung hängt von Ihren Umständen ab. Lassen Sie sich daher von einer in Deutschland zugelassenen Anwältin oder einem Anwalt beraten.
Wie die Branche in Deutschland aussieht
Deutschland hat einen der größten Versicherungsmärkte Europas, mit großen Versicherungskonzernen, Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit, öffentlichen Versicherern, Spezialanbietern und Zehntausenden registrierter Vermittler. München und Köln sind wichtige Versicherungsstandorte, und viele Versicherer betreiben große Vertriebsorganisationen aus Ausschließlichkeitsvertretern neben unabhängigen Maklern.
Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Altersvorsorgeprodukte und Gewerbeversicherungen erfordern oft persönliche Beratung, während einfachere Produkte zunehmend online verkauft werden. Insurtechs und digitale Makler haben die Erwartungen an schnelle Angebote, digitale Vertragsverwaltung und zügige Schadenbearbeitung erhöht.
- München
- Ein führender Standort für Versicherung und Rückversicherung.
- Köln
- Ein wichtiger Sitz von Versicherern und Versicherungsdienstleistern.
- Hamburg
- Transport-, Industrie- und Spezialversicherung.
- Berlin
- Insurtechs und digitaler Vertrieb.
- Frankfurt
- Finanzdienstleistungen und versicherungsnahe Geschäfte.
Was hier funktioniert
- Vergleichsportale
- Wichtig für Kfz-, Hausrat-, Haftpflicht- und andere standardisierte Produkte.
- Beratungsorientierte Inhalte
- Klare Erklärungen zu Berufsunfähigkeits-, Altersvorsorge- und Krankenversicherung unterstützen den beratungsgetriebenen Vertrieb.
- Lokale Websites von Vermittlern
- Vertreter und Makler gewinnen Kunden über lokale Präsenz und Vertrauen.
- Einwilligungsbasiertes E-Mail-Marketing
- Newsletter und Erinnerungen an Vertragsverlängerungen auf Basis dokumentierter Einwilligung.
- Digitale Serviceportale
- Vertragsverwaltung und Schadenmeldung stärken die Kundenbindung.
Typische Projekte
- Beratungskonforme Online-Vertriebsstrecke
- Bedarfsfragen, Empfehlungen und Dokumentation, eingebaut in den digitalen Vertrieb.
- Website-Vorlage für Vermittler
- Websites für Vertreter und Makler mit Registrierung und Pflichtangaben.
- System zur Einwilligungsverwaltung
- Dokumentierte Einwilligungen für Anrufe, E-Mails und Messaging.
- Kundenportal zur Selbstverwaltung
- Vertragsunterlagen, Änderungen und Schadenmeldung online.
- Schutz von Gesundheitsdaten
- Sicherer Umgang mit Gesundheitsfragen in Anträgen.
Wo es schiefgeht
Der häufigste Fehler sind Online-Strecken, die Bedarfsermittlung und Beratungsdokumentation überspringen. Was im Vertrieb schneller wirkt, wird zum Risiko, sobald ein Kunde später geltend macht, nicht angemessen beraten worden zu sein.
Der zweite sind Werbeanrufe oder Werbe-E-Mails ohne wirksame vorherige Einwilligung.
Der dritte sind Vermittler-Websites, auf denen Registrierung und Statusangaben fehlen.
Schließlich ein schwacher Schutz der Gesundheitsdaten, die in Anträgen erhoben werden.
Fragen
Wer beaufsichtigt Versicherer in Deutschland?
Die BaFin beaufsichtigt Versicherer, während Vermittler über die Industrie- und Handelskammern zugelassen und registriert werden.
Brauchen Versicherungsmakler in Deutschland eine Registrierung?
Ja. Vertreter und Makler brauchen eine Erlaubnis nach der Gewerbeordnung und eine Eintragung im Vermittlerregister, mit begrenzten Ausnahmen für bestimmte gebundene oder produktakzessorische Vermittler.
Brauchen Online-Versicherungsverkäufe in Deutschland eine Beratung?
Kunden müssen nach ihrem Bedarf gefragt werden und eine angemessene Beratung und Dokumentation erhalten, wobei Kunden unter strengen Voraussetzungen auf die Beratung verzichten können.
Dürfen Versicherer in Deutschland Kaltakquise per Telefon betreiben?
Werbeanrufe bei Verbrauchern setzen nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus.
Sind Vergleichsportale für deutsche Versicherungen wichtig?
Ja, besonders für Kfz-, Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen.
Müssen Vergleichsportale offenlegen, dass sie Makler sind?
Deutsche Gerichte haben Portale, die als Makler tätig sind, verpflichtet, ihren Status gegenüber Kunden klarzustellen.
Wie sollten Versicherer mit Gesundheitsdaten umgehen?
Als besondere Kategorie personenbezogener Daten nach der DSGVO, mit hoher Sicherheit und klarer Einwilligung, wo sie erforderlich ist.
Brauchen Vertreter und Makler eine eigene Website?
Lokale Websites helfen Vertretern und Maklern, Vertrauen aufzubauen und die vorgeschriebenen Statusangaben zu zeigen.
Welche digitalen Services stärken die Kundenbindung?
Online-Vertragsverwaltung, Zugriff auf Dokumente, Schadenmeldung und rechtzeitige Kommunikation zur Vertragsverlängerung.
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